FAQS
Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen zu Versand, Bestellungen, Rückgaben und unseren Produkten.
Versand & Kundenservice
Innerhalb Deutschlands erfolgt die Lieferung in der Regel innerhalb von 3-5 Werktagen per DHL. Bei Bestellungen über 75€ ist der Versand kostenlos.
Innerhalb Deutschlands kostet der Versand 4,95€. Ab einem Bestellwert von 75€ liefern wir versandkostenfrei. Die Lieferung erfolgt über DHL.
Ja! Sobald deine Bestellung versandt wurde, erhältst du per E-Mail eine Sendungsverfolgungsnummer von DHL. Damit kannst du den Status deiner Lieferung jederzeit online verfolgen.
Derzeit versenden wir ausschließlich innerhalb Deutschlands. Lieferungen in andere Länder sind aktuell nicht möglich.
Du erreichst uns per E-Mail an info@uveekai.com. Wir antworten in der Regel innerhalb von 24 Stunden an Werktagen.
Bestellungen
Wir akzeptieren Kreditkarte (Visa, Mastercard, American Express), PayPal, Apple Pay, Google Pay und Klarna (Sofort, Rechnung, Ratenkauf). Alle Zahlungen werden sicher über Stripe verarbeitet.
Solange deine Bestellung noch nicht versandt wurde, können wir Änderungen vornehmen. Bitte schreib uns so schnell wie möglich per E-Mail an info@uveekai.com.
Ja, direkt nach deiner Bestellung erhältst du eine automatische Bestätigungsmail mit allen Details. Falls die E-Mail nicht ankommt, schau bitte auch in deinen Spam-Ordner.
Kundenkonto
Nein, du kannst auch als Gast bestellen. Wir empfehlen jedoch ein Kundenkonto, da du so deine Bestellungen verfolgen, deine Wunschliste nutzen und bei zukünftigen Bestellungen schneller bezahlen kannst.
Klicke oben rechts auf „Mein Konto“ und wähle „Registrieren“. Alternativ wird während des Bestellvorgangs automatisch ein Konto für dich erstellt.
Klicke auf der Anmeldeseite auf „Passwort vergessen?“ und gib deine E-Mail-Adresse ein. Du erhältst dann einen Link zum Zurücksetzen deines Passworts.
Produkte
Alle unsere Produkte sind nach UV STANDARD 801 mit UPF 80 zertifiziert, geprüft am Hohenstein Institut (Zertifikate 24.1.10.0433-80-1 und 24.1.10.0434-80-1). Anders als die Normen EN 13758-1 und AS/NZS 4399, die nur trockenen, ungedehnten Stoff im Neuzustand messen, misst UV STANDARD 801 auch am nassen, gedehnten Stoff (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz). UPF 80 bedeutet: Der Stoff verlängert die Eigenschutzzeit der bedeckten Haut um das 80-Fache. Bitte informiere dich selbst, wie du dich in der Sonne schützt, zum Beispiel beim Bundesamt für Strahlenschutz (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz). Unbedeckte Haut wie Gesicht und Hände braucht weiterhin Sonnencreme.
UPF steht für Ultraviolet Protection Factor, den UV-Schutzfaktor für Textilien (UPF gilt für Kleidung, LSF für Sonnencreme). Er gibt an, wie viel länger du dich mit dem Kleidungsstück in der Sonne aufhalten kannst, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz). Bei UPF 80 gelangt rechnerisch nur etwa ein Achtzigstel der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung durch den Stoff. UPF 80 ist die höchste der Zertifizierungsstufen im UV STANDARD 801 (UPF 10, 15, 20, 30, 40, 60 und 80); im Zertifikat steht der niedrigste Wert, der unter allen Prüfbedingungen gemessen wurde (Quelle: uvstandard801.com).
Wasche deine UVEEKAI-Kleidung bei maximal 30 °C im Schongang, am besten auf links, mit geschlossenem Reißverschluss und ohne Weichspüler. Bitte nicht bleichen, nicht bügeln, nicht chemisch reinigen und nicht in den Trockner geben – lass die Kleidung an der Luft trocknen, am besten im Schatten. Bei sachgemäßer Pflege bleibt der UV-Schutz erhalten.
Nein. Der UV-Schutz unserer Stoffe ist in die Gewebestruktur integriert und nicht aufgetragen. Er bleibt daher auch nach vielen Waschgängen vollständig erhalten – anders als bei chemisch behandelten Stoffen.
Nutze unsere detaillierte Größentabelle auf jeder Produktseite. Miss deinen Körper und vergleiche die Maße mit unserer Tabelle. Liegst du zwischen zwei Größen, empfehlen wir die größere – für mehr Komfort bei sportlichen Aktivitäten.
Unsere Produkte haben eine reguläre Passform mit körpernahem Schnitt. Für vollen UV-Schutz und Bewegungsfreiheit soll der Stoff angenehm — nicht straff — anliegen. Liegst du zwischen zwei Größen, wähle die größere.
Technisches Wissen
Wir verwenden zwei Stoffe: UV-Tech 168 (82 % Polyester, 18 % Elasthan) für Langarm- und Kapuzenshirts sowie die Herren-Badeshorts, UV-Tech 231 (74 % Polyamid, 26 % Elasthan) für Leggings, lange Hosen und die Damen-Badeshorts. Beide sind speziell für UV-Schutz und sportliche Aktivitäten entwickelt: leicht, atmungsaktiv und schnelltrocknend.
Ja! Unsere Badeshorts und Langarmshirts sind für Wasseraktivitäten gemacht. Sie trocknen schnell, und UV STANDARD 801 prüft den UV-Schutz auch am nassen Stoff – der zertifizierte UPF 80 gilt also auch im Wasser. Das Material ist chlor- und salzwasserbeständig.
UV-Schutz-Wissen
UV-Strahlung ist laut Bundesamt für Strahlenschutz die Hauptursache für Hautkrebs. Laut der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) verursacht Sonnenstrahlung sowohl schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) als auch hellen Hautkrebs (Basalzell- und Plattenepithelkarzinom). Außerdem kann UV-Strahlung Hautkrankheiten wie die sogenannte Sonnenallergie (polymorphe Lichtdermatose) auslösen. Fachstellen empfehlen deshalb eine feste Rangfolge. Erstens: starker Sonne aus dem Weg gehen, ab UV-Index 3 mittags Schatten suchen, ab UV-Index 8 mittags möglichst drinnen bleiben. Zweitens: Haut und Augen mit Kleidung, Hut, Schuhen und Sonnenbrille bedecken. Drittens: Was frei bleibt, mit Sonnencreme (mindestens LSF 30) eincremen und regelmäßig nachcremen. Die Rangfolge ist kein Entweder-oder: Am besten schützt du dich mit allen drei Stufen zusammen. (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz, ‚Langfristige Wirkungen‘, ‚Akute Schädigungen der Haut‘, ‚Häufig gestellte Fragen zur UV-Strahlung‘ und ‚Tipps zum UV-Schutz‘; IARC, ‚Monographs Vol. 100D‘; Strahlenschutzkommission, 2016)
Der UV-Index gibt an, wie stark die sonnenbrandwirksame UV-Strahlung der Sonne gerade ist. Entwickelt hat ihn die Weltgesundheitsorganisation gemeinsam mit weiteren internationalen Fachorganisationen, er gilt weltweit einheitlich. Das ist mehr als eine Sonnenbrand-Ampel: UV-Strahlung ist laut Bundesamt für Strahlenschutz von der Internationalen Agentur für Krebsforschung als krebserregend eingestuft und die Hauptursache für Hautkrebs. Außerdem kann sie Hautkrankheiten wie die sogenannte Sonnenallergie (polymorphe Lichtdermatose) auslösen. Der UV-Index zeigt dir, wann Schutz nötig ist. Ab Wert 3 empfiehlt das BfS: mittags Schatten suchen, Kleidung, Hut und Sonnenbrille tragen, unbedeckte Haut eincremen. Ab 8 bleibst du mittags möglichst drinnen. Im deutschen Sommer erreicht der Index 8 bis 9, in den süddeutschen Hochlagen bis 11. Aktuelle Werte veröffentlichen BfS und Deutscher Wetterdienst. (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz, ‚Was ist der UV-Index?‘, ‚Langfristige Wirkungen‘ und ‚Akute Schädigungen der Haut‘, 2026; WHO, ‚Global Solar UV Index‘, 2002)
UPF und LSF sind Messwerte. Beide geben an, um welchen Faktor sich die Zeit bis zum Sonnenbrand verlängert. Der UPF (Ultraviolet Protection Factor) gilt für Kleidung, der LSF (Lichtschutzfaktor) für Sonnencreme. Der LSF wirkt nur bei ausreichender Menge, mit der halben Menge kann er um zwei Drittel sinken. Beim UPF spielt die Menge keine Rolle. Mehr dazu auf unserer Seite zum UV STANDARD 801. (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz)
Ein Stück weit ja, aber wie stark, kannst du einem normalen T-Shirt nicht ansehen. Laut Bundesamt für Strahlenschutz schützt jedes Kleidungsstück. Wie gut, hängt vor allem von Gewebetyp und Dichte ab: je dichter gewebt, desto besser. Weder Material noch Farbe verraten den Schutz zuverlässig, und Dehnung, Nässe und Wäsche können ihn verändern. Kleidung lohnt sich trotzdem: BfS und Strahlenschutzkommission nennen sie nach dem Meiden starker Sonne als zweite Schutzmaßnahme, noch vor Sonnencreme. Denn UV-Strahlung ist laut BfS die Hauptursache für Hautkrebs. Außerdem kann sie Hautkrankheiten wie die sogenannte Sonnenallergie (polymorphe Lichtdermatose) auslösen. Verlässlich ist nur ein ausgewiesener UPF mit genanntem Prüfstandard. (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz, ‚UV-Schutz durch Kleidung‘, ‚Langfristige Wirkungen‘ und ‚Akute Schädigungen der Haut‘; Strahlenschutzkommission, ‚Schutz des Menschen vor den Gefahren solarer UV-Strahlung‘, 2016)
Achte auf zwei Angaben: den UPF-Wert und den Prüfstandard, nach dem er ermittelt wurde. Das rät auch das Bundesamt für Strahlenschutz. Der UV STANDARD 801 misst den Stoff zusätzlich nass und gedehnt und weist nur den niedrigsten Wert aus. Farbe oder Material allein sagen wenig, entscheidend ist vor allem die Dichte des Stoffs. Mehr dazu auf unserer Seite zum UV STANDARD 801. (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz, ‚UV-Schutz durch Kleidung‘)
Eine feste Stundenzahl gibt es nicht, denn die Zeit bis zum Sonnenbrand hängt von Hauttyp und UV-Index ab. Bei UPF 80 erreicht rechnerisch nur etwa ein Achtzigstel der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung die bedeckte Haut. Plane trotzdem einen Zeitpuffer ein und schütze unbedeckte Haut mit Sonnencreme. Mehr dazu auf unserer Seite zum UV STANDARD 801. (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz, ‚UV-Schutz durch Kleidung‘; Internationale Prüfgemeinschaft für angewandten UV-Schutz)
Unter Kleidung mit geprüftem UV-Schutzfaktor musst du dich nicht eincremen. Fachstellen empfehlen Sonnencreme für die Haut, die frei bleibt: meist Gesicht, Ohren, Hals, Hände und je nach Schnitt die Füße. Dort brauchst du mindestens LSF 30, am Wasser, auf Schnee und in großer Höhe LSF 50+. Unbedeckte Haut braucht also weiterhin Sonnencreme. Der Vorteil von Kleidung: Ihr Schutz hängt nicht von der Menge ab. Der LSF einer Creme gilt nur bei 2 mg pro cm², etwa vier gehäuften Esslöffeln für den ganzen Körper. Mit der halben Menge kann der Schutz um zwei Drittel sinken. Sehr dünne, ungeprüfte Stoffe können dagegen zu wenig schützen. (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz, ‚UV-Schutz durch Sonnencreme‘ und ‚Tipps zum UV-Schutz‘; Europäische Kommission, Empfehlung 2006/647/EG)
Besonders sinnvoll ist UV-Schutzkleidung, wenn du viele Stunden in der Sonne bist: bei der Arbeit im Freien, etwa auf dem Bau oder im Garten, beim Sport und beim Wassersport. Laut Bundesamt für Strahlenschutz eignet sie sich auch für Menschen mit sehr heller, empfindlicher Haut und vor allem für Kinder. In den Bergen steigt die UV-Strahlung um etwa 10 Prozent pro 1.000 Höhenmeter, auch Schnee und Wasser erhöhen die Belastung. Für Berufe im Freien gilt: Plattenepithelkarzinome und multiple aktinische Keratosen durch natürliche UV-Strahlung, also heller Hautkrebs und seine Vorstufe, sind als Berufskrankheit 5103 anerkannt. Ab regelmäßig einer Stunde täglich mit intensiver UV-Belastung muss der Arbeitgeber Vorsorge anbieten. (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz, ‚UV-Schutz durch Kleidung‘ und ‚Was ist UV-Strahlung?‘; Berufskrankheiten-Verordnung, Anlage 1; ArbMedVV, Anhang Teil 3)
Nicht automatisch, und gerade dann wird UV oft unterschätzt. Leichte Bewölkung verringert die UV-Strahlung laut Bundesamt für Strahlenschutz kaum. Erst eine dicke, geschlossene Wolkendecke hält bis zu 90 Prozent ab. Im Schatten erreicht dich weiter Streustrahlung vom Himmel, laut Strahlenschutzkommission bis zur Hälfte der gesamten UV-Strahlung. Wasser, Sand und Schnee reflektieren UV, frischer Schnee laut WHO bis zu 80 Prozent. In den Bergen kommen pro 1.000 Höhenmeter etwa 10 Prozent hinzu, auch im Winter. Das zählt für deine Haut: Laut BfS gehört die UV-Belastung, die sich über das ganze Leben summiert, zu den Risikofaktoren für Hautkrebs. Deshalb lohnt Schutz auch an Tagen, die sich nicht nach Sonne anfühlen. (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz, ‚Was ist UV-Strahlung?‘ und ‚Langfristige Wirkungen‘, 2026; Strahlenschutzkommission, 2016; WHO, ‚Global Solar UV Index‘, 2002)
Am Wasser unterschätzt man die Sonne leicht: Wasser schützt kaum vor UV-Strahlung, Gischt und Sand reflektieren zusätzlich, und die Belastung kann höher sein, als der UV-Index anzeigt. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt deshalb, die Haut beim Baden mit T-Shirt und Badehose oder spezieller UV-Badekleidung zu bedecken. Freie Stellen cremst du eine halbe Stunde vorher mit LSF 50+ ein und nach dem Baden und Abtrocknen erneut. Auch „wasserfeste“ Creme verliert im Wasser an Wirkung: Sie darf sich so nennen, wenn nach zweimal 20 Minuten Baden noch die Hälfte des Schutzes übrig ist. Achte bei Badekleidung auf einen Prüfstandard, der auch nass misst, etwa den UV STANDARD 801. (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz, ‚Tipps zum UV-Schutz‘, 2026, und ‚Wie lange hält sich Sonnencreme?‘, 2023; WHO, ‚Global Solar UV Index‘, 2002)
Dafür braucht es laut Bundesamt für Strahlenschutz keine Extra-Portion Sonne. Nach einer gemeinsamen Empfehlung von 20 Fachorganisationen genügt es, Gesicht, Hände und Arme zwei- bis dreimal pro Woche unbedeckt in die Sonne zu halten, und zwar für etwa die Hälfte der Zeit bis zum Sonnenbrand. Bei Hauttyp II und UV-Index 7 sind das rein rechnerisch rund 12 Minuten. Längere Bestrahlung bringt laut BfS kein Mehr an Vitamin D, sondern erhöht nur das Risiko für UV-bedingte Gesundheitsschäden. Bei längeren Aufenthalten draußen ist Schutz deshalb sinnvoll, etwa durch Kleidung. Vom Solarium für Vitamin D raten die Organisationen ausdrücklich ab. Fragen zu deinem Vitamin-D-Spiegel klärst du ärztlich. (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz, ‚Konsentierte Empfehlung zu UV-Strahlung und Vitamin D‘, 2014, und ‚Bildung des körpereigenen Vitamin D‘, 2026)
Nein. Bräune ist laut Bundesamt für Strahlenschutz die Reaktion der Haut auf bereits entstandene Erbgutschäden durch UV-Strahlung, und auch gebräunte Haut wird weiter geschädigt. Der Schutz ist gering: Eine Sonnenbräune verlängert die Zeit bis zum Sonnenbrand nur etwa um das Zwei- bis Dreifache. Vorbräunen im Solarium erhöht den Eigenschutz laut BfS nicht nennenswert, weil viele Geräte überwiegend UV-A abgeben, das bräunt, aber kaum schützt. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat Solarien als krebserregend eingestuft (Gruppe 1). Wer vor dem 35. Lebensjahr damit beginnt, hat laut BfS ein annähernd doppelt so hohes Risiko für schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom). Für Minderjährige ist die Nutzung in Deutschland gesetzlich verboten. (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz, ‚Solarien – Wirkungen‘ und ‚Konsentierte Empfehlung zu UV-Strahlung und Vitamin D‘; IARC, ‚Monographs Vol. 100D‘, 2012; Strahlenschutzkommission, 2016)
Zum hellen, auch weißen Hautkrebs zählen laut Bundesamt für Strahlenschutz vor allem das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom mit seiner Vorstufe, der aktinischen Keratose. Schwarzer Hautkrebs ist das maligne Melanom. Heller Hautkrebs ist viel häufiger: 2023 erkrankten in Deutschland laut Zentrum für Krebsregisterdaten geschätzt knapp 243.000 Menschen neu daran, am Melanom rund 27.430. Das Melanom ist seltener, verursacht laut BfS aber die meisten Todesfälle unter den Hautkrebsarten. Bei beiden spielt UV-Strahlung die Hauptrolle: Laut IARC verursacht Sonnenstrahlung Melanome, Basalzell- und Plattenepithelkarzinome. Beim Plattenepithelkarzinom steigt das Risiko mit der lebenslangen UV-Dosis, beim Basalzellkarzinom eher mit wiederkehrender intensiver Sonne. (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz, ‚Langfristige Wirkungen‘; Zentrum für Krebsregisterdaten, ‚Nicht-melanotischer Hautkrebs‘ und ‚Malignes Melanom der Haut‘; IARC, ‚Monographs Vol. 100D‘)
Laut Bundesamt für Strahlenschutz kann UV-Strahlung weitere Hautkrankheiten auslösen. Die häufigste sogenannte Sonnenallergie ist die polymorphe Lichtdermatose; sie tritt nach UV-Bestrahlung auf, vor allem mit UV-A. Manche Stoffe in Medikamenten, pflanzlichen Heilmitteln, Kosmetika oder Pflanzen machen die Haut lichtempfindlich. Dann sind phototoxische Reaktionen möglich, von Rötungen bis zu schweren Verbrennungen, ebenso allergische Hautreaktionen. Auf Dauer lässt UV-Strahlung die Haut vorzeitig altern: Sie schädigt das Bindegewebe, es kommt zu Falten. Laut Strahlenschutzkommission gehört auch verstärkte Pigmentierung zu den Merkmalen UV-gealterter Haut, und nach phototoxischen Reaktionen kann eine Bräunung monatelang anhalten. (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz, ‚Akute Schädigungen der Haut‘ und ‚Langfristige Wirkungen‘; Strahlenschutzkommission, ‚Schutz des Menschen vor den Gefahren solarer UV-Strahlung‘, 2016)
Manche Menschen reagieren besonders empfindlich auf UV-Strahlung. Bei der polymorphen Lichtdermatose, der häufigsten sogenannten Sonnenallergie, treten die Hautveränderungen laut Bundesamt für Strahlenschutz nach UV-Bestrahlung auf, vor allem mit UV-A. Auch bestimmte Medikamente machen die Haut lichtempfindlich: Laut BfS gehören dazu etwa Tetracyclin- und Sulfonamid-Antibiotika, Entwässerungsmittel wie Chlorothiazid und das Malaria- und Rheumamittel Chloroquin. Dann sind phototoxische oder photoallergische Reaktionen möglich. Für Menschen mit systemischem Lupus erythematodes empfiehlt die Leitlinie der British Society for Rheumatology Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor gegen UV-A und UV-B und rät, weniger Sonne und schützende Kleidung in Betracht zu ziehen. (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz, ‚Akute Schädigungen der Haut‘, 2026; British Society for Rheumatology, ‚Guideline for the management of systemic lupus erythematosus‘, 2026)
Rückgabe & Umtausch
Du hast 30 Tage ab Erhalt der Ware Zeit, ungetragene Artikel mit Original-Etiketten zurückzugeben. Melde deine Retoure online unter Retoure anfordern an: Bestellnummer und E-Mail-Adresse eingeben, und du bekommst sofort einen sicheren Link zu deinem Retoure-Formular – auch ohne Kundenkonto. Danach erhältst du einen QR-Code oder ein Versandlabel für die Abgabe bei DHL. Alle Schritte findest du auf unserer Seite Retoure & Erstattung.
Nach Erhalt und Prüfung der zurückgesendeten Ware erfolgt die Erstattung innerhalb von 5–7 Werktagen auf deine ursprüngliche Zahlungsmethode.
Ein direkter Umtausch ist derzeit nicht möglich. Bitte sende den Artikel zurück und bestelle die gewünschte Größe oder Farbe neu. So bekommst du deinen neuen Artikel schnellstmöglich.
Rücksendungen sind für dich kostenlos. Beim Anstoßen der Retoure erhältst du einen QR-Code oder ein Versandlabel, das du an jeder DHL-Servicestelle nutzen kannst — ohne Versandkosten für dich. Auch bei fehlerhafter oder beschädigter Ware übernehmen wir selbstverständlich die Kosten.


