
Sonnencreme + UV-Kleidung
Warum Sonnencreme allein nicht reicht
Sonnencreme ist ein wesentlicher Teil des Sonnenschutzes. In der Praxis zeigen sich jedoch systematische Schwachstellen.
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Sonnencreme in der Praxis
der Läuferinnen und Läufer, die nicht regelmäßig eincremen, nennen als Hauptgrund: Vergessen.
Quelle: Tenforde et al. 2021, Sports (Umfrage unter 697 Läuferinnen und Läufern)
Auftragslücke
Studien zeigen, dass die meisten Menschen deutlich weniger Sonnencreme auftragen als empfohlen.
Autier et al. 2007
Eincremen beim Sport
Nur 18 % der befragten Läuferinnen und Läufer cremen alle unbedeckten Hautstellen immer oder fast immer ein.
Tenforde et al. 2021
Äußere Einflüsse
Sonnencreme kann durch Wasser, Schweiß, Sand oder Abrieb reduziert werden.
Wo Sonnencreme eingeschränkt ist
Auf Hawaii, in Palau und in Thailands Meeresnationalparks sind bestimmte Sonnencreme-Inhaltsstoffe zum Schutz der Korallenriffe verboten – mehr unter Grund 04.
Hawaii Act 104 · Palau RTEA 2018 · Thailand DNP 2021
Sonnencreme + UV-Kleidung = optimaler Schutz.
UV-Schutzkleidung bietet eine zusätzliche, zuverlässige Schutzschicht – unabhängig von Auftragsmenge, Schweiß oder Wasser.
Sonnencreme ist ein wesentlicher Teil des Sonnenschutzes. In der Praxis hängt ihre Wirksamkeit jedoch stark von der korrekten Anwendung ab. Studien zeigen, dass die meisten Menschen deutlich weniger Sonnencreme auftragen als empfohlen (Autier et al. 2007).
Der SPF-Wert beziffert den UVB-Schutz. UPF-Werte messen den Schutz vor UVA und UVB gleichzeitig. Hinweis: EU-Breitspektrum-Sonnencremes bieten ebenfalls UVA-Schutz.
02
Unsichtbar. Aber nicht harmlos.
Ultraviolette Strahlung besteht aus zwei Arten, die die Haut auf unterschiedliche Weise beeinflussen. Beide tragen zu Hautschäden bei.
UVA-Strahlen dringen tief in die Dermis ein. Sie sind ganzjährig präsent, durchdringen Wolken und Glas und sind die Hauptursache für vorzeitige Hautalterung.
- Vorzeitige Hautalterung (Photoaging)
- Dringt tief in die Dermis ein
- Ganzjährig präsent, auch durch Wolken
- Trägt zu langfristigen UV-bedingten Hautschäden bei
UVB-Strahlen sind die Hauptursache für Sonnenbrand und schädigen direkt die DNA in den Hautzellen. Sie sind mittags und im Sommer am stärksten.
- Sonnenbrand (Erythem)
- Direkte DNA-Schädigung in Hautzellen
- Hauptursache für Zellschäden in der Haut
- Am stärksten mittags und im Sommer

03
Nicht alle Kleidung schützt gleich
Ein normales Baumwoll-T-Shirt hat keinen geprüften UV-Schutzfaktor. Wie gut es schützt, hängt vor allem von Gewebetyp und Dichte ab, und Nässe, Dehnung und Wäsche können den Schutz verändern.
Kein geprüfter UPF
Normales weißes Baumwoll-T-Shirt
- Schutz hängt von Gewebetyp und Dichte ab
- Nässe und Wäsche können den Schutz verändern
- Dehnung öffnet Lücken im Gewebe
- Kein standardisierter UV-Test
UPF 80
UVEEKAI UV-Schutzkleidung
- Über 98 % der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung abgehalten (UPF 80, rechnerisch)
- Zertifiziert nass, gedehnt und nach dem Waschen
- Dichte Maschenstruktur hält UV-Strahlung ab
- Geprüft nach UV STANDARD 801 – deklariert wird nur der niedrigste Wert
Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) – UV-Schutz durch Kleidung
04
Fünf Gründe für UV-Schutzkleidung
Warum immer mehr Outdoor-Sportler und sonnenbewusste Menschen auf UV-Schutzkleidung setzen.
Sofortiger Schutz
Anziehen und geschützt. Keine Wartezeit, keine Auftragsfehler, keine vergessenen Stellen.
Durchgehender Schutz
Kein Nachcremen auf bedeckter Haut. Geprüft nass und gedehnt – so, wie du Kleidung trägst.
Gleichmäßiger Schutz
Was der Stoff bedeckt, ist geschützt – keine vergessenen oder dünn eingecremten Stellen.
Wo Sonnencreme eingeschränkt ist
Auf Hawaii dürfen Sonnencremes mit Oxybenzon und Octinoxat seit 2021 nicht mehr verkauft werden, auf Maui nur noch mineralische. Auch Palau und Thailands Meeresnationalparks schränken bestimmte Inhaltsstoffe zum Schutz der Korallenriffe ein. Was der Stoff bedeckt, braucht dort keine Creme.
Dauerhafter Schutz
Der UV-Schutz steckt im Stoff selbst, in seiner dichten Maschenstruktur – nicht aufgetragen, auch nach dem Waschen geprüft.
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UV-Strahlung: Die unsichtbare Gefahr
UV-Schäden summieren sich über ein ganzes Leben. Die Folgen zeigen sich oft erst nach Jahren oder Jahrzehnten.
UV-Schutz Kollektion
Schutz, den du trägst
Entdecke UV-Schutzkleidung mit UPF 80 nach UV STANDARD 801 – für jede Stelle, die der Stoff bedeckt.

UV-Schutzkleidung ersetzt nicht einen umfassenden Sonnenschutz. Wir empfehlen zusätzlich:
- Sonnenschutzmittel auf unbedeckter Haut (mind. LSF 30)
- Direkte Mittagssonne (11–15 Uhr) meiden
- Sonnenhut und Sonnenbrille tragen
- Den UV-Index beachten und bei hohen Werten Schatten suchen
- Autier, P. et al. (2007). Quantity of Sunscreen Used by European Students. British Journal of Dermatology.
- Tenforde, A.S. et al. (2021). Sun Protective Behaviors and Attitudes of Runners. Sports 10(1):1.
- D’Orazio, J. et al. (2013). UV Radiation and the Skin. International Journal of Molecular Sciences.
- Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) – UV-Schutz durch Kleidung.
- Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) – Was ist UV-Strahlung? / UV-Index.
- Weltgesundheitsorganisation (WHO) – Radiation: Ultraviolet (UV), Fragen und Antworten (UVA ca. 95 % der UV-Strahlung an der Erdoberfläche); INTERSUN-Programm.
- Hohenstein Institut – UV STANDARD 801: Prüfmethodik und Zertifizierungsrichtlinie.
- Gambichler, T. et al. (2006). Ultraviolet Protection by Summer Textiles. British Journal of Dermatology.
- Bundesstaat Hawaii, Act 104 (2018, SB 2571) – Verkaufsverbot für Sonnencremes mit Oxybenzon und Octinoxat ab 01.01.2021.
- Maui County, Ordinance 5306 – nicht-mineralische Sonnencremes, ab 01.10.2022.
- Republik Palau, Responsible Tourism Education Act of 2018 – ab 01.01.2020.
- Thailand, Department of National Parks – Verbot riffschädlicher Sonnencreme-Inhaltsstoffe in Meeresnationalparks (August 2021).
- Verordnung (EU) 2016/425 – Persönliche Schutzausrüstungen. Amtsblatt der EU.


